Übersicht über die Beratungstätigkeiten an der Gesamtschule Bergheim

Beratung an der Gesamtschule Bergheim

Die Beratung und Begleitung von Schülerinnen, Schülern und Eltern sind fundamentale Aufgaben von Schule und bilden damit einen Schwerpunkt unserer schulischen Arbeit. Die Beratungstätigkeit in der Schule ist grundsätzlich – ebenso wie Unterrichten, Erziehen und Beurteilen – Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer und bezieht sich auf die geltenden Erlasse und Bestimmungen (Schulgesetz, Beratungserlass vom 18.06.2012, § 4 Abs.1 und § 8 Abs. 1 AD0-Bass 21 - 02 Nr. 4). Das Beratungskonzept der Gesamtschule Bergheim ist Teil unseres Schulprogramms und dokumentiert die inhaltliche Schwerpunktsetzung, die Organisation und Koordination der Beratungstätigkeiten. Die Dokumentation der Beratungsarbeit in diesem Konzept soll einen kontinuierlichen Austausch über die Beratungsarbeit der Beteiligten untereinander ermöglichen. Außerdem soll es Möglichkeit zur qualitativen Weiterentwicklung und zur weiteren Vernetzung eröffnen. Schließlich soll es auch die verschiedenen Bereiche der Beratung für die Schulgemeinde und Außenstehende transparent machen.

Das Beratungskonzept gibt Auskunft über folgende Themen:

1. Grundsätze der Beratung

2. Inhaltliche Bereiche der schulischen Beratung

3. Aufgaben und Ziele der Beratung

4. Beratungsgremien

5. Trägerinnen und Träger weiterer Beratungsbereiche

6. Externe Kooperationspartner (Beratungsnetzwerk)

1. Grundsätze der Beratung

Unsere Schulberatung ist ein Angebot, das freiwillig in Anspruch genommen werden kann. Weitere tragende Prinzipien für Beratungsgespräche sind die Schweigepflicht, die Unabhängigkeit von Interessen Dritter und die Orientierung an den Entwicklungschancen der/des Ratsuchenden. Schulberatung geht von einem systemischen Ansatz aus, sie arbeitet ressourcenorientiert und betrachtet den einzelnen Menschen in seinem sozialen Umfeld.

2. Inhaltliche Bereiche der schulischen Beratung

Die Inhalte der Beratungstätigkeit sind vielfältig und reichen von der Unterstützung bei der Entwicklung eines angenehmen Lernklimas bis zur individuellen Bildungsberatung. Sie zeigen sich an der Gesamtschule Bergheim in folgenden Bereichen:

  • Präventive Beratungsangebote, auch jahrgangsweise in Projektwochen
  • Einzelfallberatung, individuelle Beratung
  • Lernberatung
  • Schullaufbahnberatung
  • Berufswahlvorbereitung
  • Kooperationen mit außerschulischen Institutionen und Personen

3. Aufgaben und Ziele von Beratung

Schule hat einen Erziehungsauftrag und übernimmt eine wichtige Rolle in der Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsfindung von Kindern und Jugendlichen. Wichtige Erziehungsziele sind u.a. Selbstständigkeit, Teamfähigkeit oder Konfliktfähigkeit. Unsere Beratung will einerseits vorbeugend tätig sein, andererseits bei unangemessenem Verhalten oder komplexen Verhaltensweisen eine nachhaltige Änderung der Haltung und des Verhaltens anregen und bei der Umsetzung der Verhaltensänderung unterstützend zur Seite stehen.

Schulberatung als individuelle Lernberatung oder als Berufsorientierung dient der Verbesserung der Bildungschancen durch Orientierungs- und Entscheidungshilfen und hat die Aufgabe, Bildungs- und Ausbildungswege und die dem Einzelnen im Bildungssystem angebotenen Möglichkeiten des Lernens transparent und zugänglich zu machen. Alle Schülerinnen und Schüler sollen entsprechend ihren Fähigkeiten gefördert und gefordert werden, sie sollen ihre individuellen Stärken erkennen und ihre Bildungs- und Ausbildungsziele durch optimale Nutzung schulischer und außerschulischer Angebote erreichen.

4. Beratungsgremien

Die Beratungsstruktur der Gesamtschule Bergheim ist durch eine Vielfalt von Angeboten und Personen geprägt. Die wichtigsten Träger der Beratung sind die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer. Deren Tätigkeit zu unterstützen und zu ergänzen, ist eine zentrale Aufgabe des Beratungsteams.

Das Beratungsteam setzt sich aus ausgebildeten Beratungslehrerinnen, Beratungslehrern, der Schulsozialarbeiterin und dem Schulsozialarbeiter zusammen und tagt regelmäßig. Auch Erziehungsberechtigte können sich an das Beratungsteam wenden.

Bei den Teambesprechungen des Beratungsteams werden im Rahmen kollegialer Beratung aktuelle Fälle anonymisiert vorgetragen, besprochen und organisatorische Absprachen getroffen. Diese Treffen bieten einen fachlichen Austausch, sorgen für eine Ausweitung der individuellen Perspektive der Mitglieder des Beratungsteams und ermöglichen insgesamt eine qualitative Weiterentwicklung der Beratungstätigkeit an der Schule. Im Beratungsteam evtl. zur Kenntnis gelangte personenbezogene Daten unterliegen der Verschwiegenheitspflicht.

Im Rahmen der Netzwerkarbeit kooperiert das Beratungsteam auch mit außerschulischen Institutionen. Besondere Bedeutung kommt hierbei dem Distriktteam zu. In diesem Organisationsmodell arbeiten neben Mitgliedern des Beratungsteams auch Fachkräfte unterschiedlicher Professionen und Aufgaben aus der Stadt Bergheim zusammen, die sich alle der Belange von Kindern und Jugendlichen annehmen. Dies hat für alle Beteiligten enorme Vorteile, werden so doch „Reaktionszeiten“ der Fachinstanzen verkürzt. Das Distriktteam wurde im Rahmen des Bergheimer Modells entwickelt und ist heute ein wesentliches Mittel zur Vernetzung von Schule und Jugendhilfe. Dem Distriktteam liegt folgendes Motto zugrunde:

Stärken stärken durch Zusammenarbeit und Vernetzung auf kommunaler Ebene

Bei den Sitzungen des Distriktteams können Klassenleitungen Fälle vorstellen, die im Rahmen ihrer Arbeit auftauchen und bei denen sie den Sachverstand externer Fachleute nutzen möchten.

Zusammen mit weiteren externen Einrichtungen und spezifischen Beratungsangeboten ist unser schulische Beratung in ein Netzwerk von Informationsangeboten, von pädagogisch-psychologischer Förderung und Vorbeugung bis hin zu Fragen der Schulentwicklung eingebunden.

Organisation der Beratung

Schullaufbahnberatung Sekundarstufe I

Her Ständer, Abteilungsleitung I, Jahrgänge 5-7

  • Beratung und Zusammenarbeit mit Eltern und Grundschullehrerinnen und Grundschullehrern beim Übergang von der Grundschule zur Gesamtschule
  • Begleitung des Anmelde- und Aufnahmeverfahrens für die neuen 5. Klassen
  • Beratung der Schülerinnen, Schüler und Eltern bei der Wahl des WP-Faches am Ende der 5. Klasse
  • Vorbereitung der äußeren Differenzierung in den Fächern Englisch und Mathematik
  • Ansprechpartner bei auftauchenden Problemen in den Klassen 5 bis 7, die trotz Unterstützung der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer nicht gelöst werden können
  • Zusammenarbeit mit den Sozialpädagoginnen unserer Schule sowie dem Beratungsteam der Gesamtschule Bergheim
  • Pädagogische und organisatorische Leitung sowie Beratung der in den Jahrgängen 5, 6 und 7 unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen

Frau Baron, Abteilungsleitung II, Jahrgänge 8-10

  • Schullaufbahnberatung
  • Informationen zu den an der Gesamtschule Bergheim möglichen Abschlüssen und deren Voraussetzungen
  • Beratung bei Schulwechsel
  • Ansprechpartnerin bei auftauchenden Problemen in den Klassen 8 bis 10, die trotz Unterstützung der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer nicht gelöst werden können
  • Zusammenarbeit mit den Sozialpädagoginnen unserer Schule sowie dem

Beratungsteam der Gesamtschule Bergheim

  • Verantwortung für die Berufsberatung gemeinsam mit den Koordinatoren
  • Pädagogische und organisatorische Leitung sowie Beratung der in den Jahrgängen 8, 9 und 10 unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen

Schullaufbahnberatung Sekundarstufe II

Frau Krisam, Abteilungsleitung III, Jahrgänge EF, Q1, Q2

Frau Amling, Frau Einck, Frau Gärtner, Frau Halft, Frau Heppekausen, Herr Meuter, Frau Rübsamen

Stufenlehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe II

Das Beratungsteam SII berät Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe in Fragen der Gestaltung ihrer individuellen Schullaufbahn. Dies beginnt mit der Entscheidung für den Eintritt in die Einführungsphase und den Fächerwahlen und endet mit der Abiturprüfung nach dem 2. Jahr der Qualifikationsphase. Dabei ist es oberstes Ziel, Schülerinnen und Schüler im Rahmen der rechtlichen Vorgaben (APO-GOst) so individuell zu beraten, dass jede/r ihren/seinen Leistungen entsprechend den bestmöglichen Abschluss (das Fachabitur – schulischer Teil oder Allgemeine Hochschulreife) erlangt. Die Tutorinnen und Tutoren sind ebenso ansprechbar für Gespräche zur Lernberatung, zum Zeitmanagement oder auch bei persönlichen Problemen.

Frau Kierdorf, Didaktische Leitung

Die Koordination der verschiedenen Beratungstätigkeiten gehört in den Aufgabenbereich der Didaktischen Leitung. Sie sorgt ebenfalls für die Entwicklung und Fortschreibung des schuleigenen Beratungskonzepts. Zur Koordination und Kontrolle der innerschulischen Beratung führt sie regelmäßige Dienstbesprechungen durch.

Koordination und Kontrolle folgender weiterer Bereiche:

  • Fachkonferenzen (Curricula, Leistungsbewertung etc.)
  • Differenzierungs- und Fördermaßnahmen
  • Methodische und didaktische Vorhaben
  • Sicherstellung der Vergleichbarkeit in der Leistungsbewertung
  • Feedbackkultur (Evaluationsbögen Erziehungsberechtigte, Schülerinnen, Schüler, Lehrpersonen)
  • Begabtenförderung
  • Tag der offenen Tür

Betreuung:

  • Orientierungspraktikanten
  • Projekte (Suchtprävention, Drogenberatung etc.)

Organisation:

  • des Ganztagsbereichs (AGs, Mittagsangebote, Trainingsraum etc.)
  • pädagogischer Gesprächskreise (Eltern, Schulsozialarbeit, außerschulischen Beratungsstellen)
  • Steuergruppe (Schulentwicklungsteam)
  • Didaktischer Ausschuss

Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule:

  • Aufnahmegespräche und Aufnahme mit SL
  • Hilfe bei Klassen- und Kurszusammensetzung
  • Mitgestaltung der Kennlerntage des 5. Jahrgangs

5. Trägerinnen und Träger weiterer Beratungsbereiche

Sonderpädagoginnen

Frau Barrat, Herr Baumeister, Frau Bleidt, Frau Fittkau, Frau Kriwet-Silkenbeumer

Die Förderschullehrerinnen und –lehrer betreuen Schüler und Schülerinnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Der Förderbedarf bezieht sich u.a. auf die Förderschwerpunkte Lernen, emotionale und soziale Entwicklung sowie sprachliche Qualität. Die Schülerinnen und Schüler werden in Einzelförderung, in Kleingruppen oder im Unterricht durch die Sonderschulkraft unterstützt. Außerdem steht sie den Regelschullehrpersonen in beratender Weise zur Seite. Schülerinnen und Schüler, die Schwierigkeiten aufweisen, können kurzzeitig von den Förderschullehrern betreut werden, um die Schwierigkeiten schnellstmöglich zu beheben oder angemessene Maßnahmen einleiten zu können. Hauptsächlich bezieht sich die Förderung auf die Stärkung des Selbstbewusstseins und der Erhaltung der Lernfreude. Ein weiteres großes Thema ist die Leistungsmessung, bei der die Schülerinnen und Schüler individuell unterschiedliche Unterstützung erhalten. Kontakte zu außerschulischen Institutionen werden hergestellt, falls dies erforderlich und der Entwicklung der Schülerin oder des Schülers förderlich ist.

Schulsozialarbeit

Herr Abdel-Fattah, Frau Koplin

Unsere Schulsozialarbeit trägt dazu bei, junge Menschen in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern sowie Bildungsbenachteiligungen zu vermeiden und abzubauen. Ein wesentliches  sozialpädagogisches Angebot von Schulsozialarbeit ist die Beratung und Unterstützung von Schülern und Schülerinnen, sowie von Eltern oder Erziehungsberechtigten bei persönlichen, familiären oder schulischen Fragen und Konflikten. Die Beratung kann in Einzelfallhilfe als Einzelberatung, Elterngespräch, Begleitung und Inanspruchnahme von außerschulischen Angeboten oder auch in sozialer Gruppenarbeit sowie Klassengesprächen stattfinden.

Ein wichtiger Baustein der Schulsozialarbeit ist die enge und kontinuierliche Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern aus dem Jugendhilfebereich sowie die Weitervermittlung von Schülern und Schülerinnen in die entsprechenden Fachberatungsstellen. Zudem bietet die Schulsozialarbeit gruppenspezifische Angebote im Ganztagsbereich an.

Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen (AfG)

Frau Funke

Die Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen ist vom Schulleiter bestellt und setzt sich für den Abbau von Benachteiligungen bei der beruflichen Laufbahn von Frauen an der Gesamtschule Bergheim ein.

So achtet sie bei Auswahlverfahren für Neueinstellungen von Lehrkräften besonders darauf, dass alle Bewerberinnen und Bewerber gleiche Chancen haben.

Zudem berät und unterstützt sie besonders teilzeitbeschäftigte und/oder alleinerziehende Lehrkräfte in ihrem Anliegen, die beruflichen Verpflichtungen mit ihrer familiären Situation gut zu vereinbaren. Konkret bedeutet dies zum Beispiel, einen Entwurf der schulinternen Arbeitszeitvereinbarung zu erarbeiten und die Vereinbarung jährlich mit der Schulleitung zu evaluieren und fortzuschreiben.

Außerdem koordiniert die Ansprechpartnerin an unserer Schule den Girls´ Day/ Boys´ Day, der einer der Berufsfelderkundungs-Tage für den 8. Jahrgang ist.

Berufsorientierungsberatung Sekundarstufe I

Frau Lange, Frau Mückulle

Die Berufsorientierung findet an der Gesamtschule Bergheim auf verschiedenen Ebenen statt:

  • Im Fachunterricht Arbeitslehre-Wirtschaft ab Jahrgangsstufe 8 wird der Grundstein für die Vorbereitung auf das spätere Berufsleben gelegt
  • Entwurf von Bewerbungsschreiben
  • Arbeit mit dem Berufswahlordner und den schuleigenen Portfolio-Instrumenten
  • In den Jahrgangsstufen 8 und 9 finden Schülerbetriebspraktika statt.
  • Externe Lernorte sind Komm auf Tour, Potenzial-Analyse, Berufsfelderkundungstage (BFE), Berufs-Parcours
  • Berufsschulinfoabend in der Gesamtschule Bergheim
  • Beratung und Förderung über das schuleigene „BOB“ (Berufsorientierungsbüro)

Das „BOB“ bietet allen Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Bergheim die Möglichkeit, individuelle Beratungstermine mit qualifizierten Beratungslehrerinnen in Anspruch zu nehmen. Es geht hierbei um Förderung und Beratung zu Praktika, Beratung zum weiteren Werdegang nach dem Schulabschluss oder um Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Das „BOB“ arbeitet in enger Kooperation mit der Agentur für Arbeit. Diese bietet eine Informationsveranstaltung für alle Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs, eine Einführung in Recherchemöglichkeiten im BIZ (Berufsinformationszentrum in Brühl) und regelmäßig Beratungstermine in der Schule an.

Berufsoientierungsberatung Sekundarstufe II

Frau Lange

Die Berufsorientierung setzt sich auch in der Oberstufe fort. Im Folgenden finden sich einige wichtige Elemente der Berufsorientierung:

  • Betriebspraktikum in der EF (11. Jahrgang) für alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II
  •  Externe Lernorte: z.B. im JuLab, im Bayer Schülerlabor, beim Max Planck Institut für Züchtungsforschung und im Kölner Zoo
  • Berufsfindungstag mit Unterstützung durch Eltern, Ehemalige, Firmen und (Fach)Hochschulen in der Gesamtschule Bergheim
  • Information über Messen, Tage der Offenen Tür und Studienorientierungsveranstaltungen an Fachhochschulen und Universitäten
  • Workshops durch externe Fachkräfte und Kooperationspartner in der Gesamtschule Bergheim
  • Beratung und Förderung über das schuleigene „BOB“ (s.o.). Auch für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II bietet die Agentur für Arbeit eine Überblicksveranstaltung über Möglichkeiten nach dem Abitur und regelmäßige Beratungstermine an.

Streitschlichtung

Frau Astor, Frau Holzfuß-Istif

Haben Schülerinnen oder Schüler miteinander Streit, so können sie zu ausgebildeten Schülerstreitschlichterinnen und Streitschlichtern kommen: Hier erhalten sie Hilfe zur Klärung ihres Konflikts. Bei schwierigen Fällen und Mobbing unterstützen die beiden ausbildenden Lehrerinnen die Streitschlichter-Gruppe.

Medienscouts

Frau Halft, Herr Sievernich

Die Medienscouts, eine stets wachsende Gruppe aus Lehrerinnen, Lehrern, Schülerinnen und Schülern, stehen der Schule in allen Fragen rund um die (sozialen) Medien beratend zur Seite. Sie klären die jüngeren Klassen in gezielten Fortbildungen über die Gefahren auf und bieten im Alltag allen die Möglichkeit, sich bei Fragen und Problemen vertrauensvoll an sie zu wenden und bei Streitigkeiten zu vermitteln. Motto der Medienscouts ist es: Hilfe von Schülern für Schüler.

Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer

Frau Bihler, Frau Buschmann, Frau Funke, Frau Holzfuß-Istif, Frau Lange, Herr Schmidt, Frau Whatman-Seidel, Frau Zech

Die an unserer Schule tätigen Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer sind ausgebildet, um besonders Schülerinnen und Schülern, aber auch den Erziehungsberechtigten oder Lehrkräften bei Problemen beratend zur Seite zu stehen, die im schulischen Rahmen auftreten. Diese können einen persönlichen oder schulischen Hintergrund haben. Die Beratung ist freiwillig und es wird Verschwiegenheit gewahrt. Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer arbeiten ressourcenorientiert und nachhaltig: die Ratsuchende/ der Ratsuchende erkennt ihre/ seine Situation und mögliche Lösungswege selbst und kann die Beratung so lange immer wieder in Anspruch nehmen, wie sie/ er möchte. Einige Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer haben zusätzlich besondere thematische Schwerpunkte bei ihrer Beratung.

Suchtpräventionsberatung

Frau Whatman-Seidel, Frau Bihler

  • Beratung von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern mit dem Ziel der Erarbeitung gemeinsamer Lösungswege bei besonderen Fragen und Problemen
  • Zusammenarbeit mit verschiedensten außerschulischen Institutionen wie Fachberatungsstellen, Kliniken usw.
  • Beratung bei der Auswahl und Bereitstellung von Lehr-, Lern- und Informationsmaterial
  • Koordinierung und Durchführung der Projektwoche „Suchtprävention“ im 8. Jahrgang

Interkulturelle Beratung

Frau Holzfuß-Istif

Wenn Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammentreffen, braucht man manchmal ein spezielles Wissen, damit die Kommunikation und das Miteinander-Leben gelingen. Dies bietet die interkulturelle Beratung an.

Beratung bei sexuellem Missbrauch

Frau Graf

Betroffene Kinder und Jugendliche werden, wenn sie eine Hilfe in Anspruch nehmen möchten, immer eine Person ihres Vertrauens wählen. Die Beratung bei sexuellem Missbrauch benötigt eine besonders sensibilisierte Fachkraft, die dementsprechend geschult ist, den betroffenen Kindern Hilfe und Zuspruch zu geben. Zudem stellt sie bei Bedarf Kontakt zu  entsprechenden Beratungsstellen / Hilfsorganisationen her, um eine kontinuierliche und professionelle Hilfe zu gewährleisten.

Man spricht von sexuellem Missbrauch, wenn eine Person ihre Machtposition, das heißt, die Unwissenheit, das Vertrauen und die Abhängigkeit eines Mädchens oder Jungen für eigene Bedürfnisse nach Macht und sexueller Befriedigung benutzt.

Schulseelsorge

Frau Lehr

Die Schulseelsorge ist verortet im Lebensalltag von Schule und wendet sich an Schüler- und Lehrerschaft als bereichernder Teil in einer guten Schulkultur.

Seelsorger begleiten Suchende, die in Situationen wie Konflikten und Krisen in existentielle Sorge um sich selbst geraten und dabei Unterstützung und Fürsorge anderer  bedürfen.  Dies geschieht meist im Rahmen eines seelsorgerlichen Kurzgesprächs, das sich an einem systemischen Schulseelsorge-Ansatz orientiert und bewährt hat. Praxisfelder der systemischen Schulseelsorge sind beispielsweise Todesfälle oder Trauer Seelsorgende können hierbei religiöse Deutungsangebote mit ins Spiel bringen, sich für Menschen Zeit nehmen, zuhören, mitfühlen und versuchen zu verstehen.

Mädchenberatung

Frau Symes

Als externe Beraterin der AWO bietet Frau Symes einmal wöchentlich in den Räumen der Schulsozialarbeit eine Mädchensprechstunde an. Es stehen hierbei spezifische Mädchenthemen im Fokus.

6. Externe Kooperationspartner

Folgende Fachstellen arbeiten als externe Kooperationspartner mit der Gesamtschule Bergheim in einem Netzwerk zusammen: Die folgende Auflistung ist nur eine Auswahl unserer häufigsten Kooperationspartner!

Berufsvorbereitung

  • Agentur für Arbeit
  • ASH-Sprungbrett e.V.
  • Arbeiterwohlfahrt Regionalverband Rhein-Erft
  • Talentbrücke GmbH & Co.KG

Drogen-Präventionsstellen

  • Information und Beratung zu Suchtlösungen (IBS) Bergheim
  • Drogenhilfe Köln e.V.

Gesundheit und Therapie

  • Kinder- und Jugendpsychologische Praxen
  • Kinder- und Jugendpsychiatrische Kliniken
  • Therapeutische Institutionen
  • Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ)

Gewaltprävention

  • Netzwerk Gewaltprävention der Stadt Bergheim
  • Kriminalpolizei

Hilfen zur Erziehung

  • InformationsBeratungsZentrum (IBZ) der Stadt Bergheim
  • Jugendämter des Rhein-Erft-Kreises
  • Sozialpädagogische Familienzentren
  • Schulpsychologischer Dienst des Rhein-Erft-Kreises
  • Schul- Jugend- Beratung

Sexuelle Aufklärung / Opferschutz

  • Anyway
  • Zartbitter Köln e.V.
  • Freio e.V. Rhein-Erft-Kreis