Das Planspiel Kommunalpolitik

Zu Beginn des Schuljahres konnte die 11.3 an dem Planspiel Kommunalpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung teilnehmen. Ziel dieses Projektes ist es, Jugendliche für politische Zusammenhänge zu interessieren. Mehrere junge Teamer der Friedrich-Ebert-Stiftung leiteten die drei Tage.

Der erste Tag war trotz vielfältiger Methoden ziemlich anstrengend:  die Schüler erarbeiteten Aufgaben und Chancen von Kommunalpolitik und lernten die verschiedenen politischen Institutionen der Stadt Bergheim kennen. Abschließend sammelten die Schüler Ideen, wie sie ihre Heimatstadt gerne politisch verändern würden. Der Tag endete mit dem Besuch einer echten Ratssitzung. Sehr viel Spaß bereitete den Schülern der zweite Tag.

Aufgeteilt in Fraktionen (mit Ausnahme von Pro- NRW) wurden sie in Kleingruppen mit großem Engagement von Stadtratsabgeordneten betreut, sodass die Ideen durch die Schüler als formal korrekte Anfragen und auch als konkrete Änträge in der Sitzung vorgestellt wurden.

Den Höhepunkt bildete die simulierte Ratssitzung geleitet vom stellvertretenen Bürgermeister Helmut Paul (siehe Zeitungsartikel im Stadtanzeiger), in der dann über die Anfragen und Anträge gesprochen wurde.

Die Verwaltung hatte sich mit Ernsthaftigkeit und großem Zeitaufwand mit den Belangen der Schüler auseinandergesetzt, so dass eine interessante Debatte gelang. Die „Schülerratssitzung“ hatte sogar einen realen Erfolg: Die Stadt Bergheim genehmigte ein Projekt zur Gewaltprävention.

An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankesschön an die betreuenden Kommunalpolitiker und die Stadtverwaltung!