Ja, bitte! Goethe, Schiller? Museen, Theater?

So entscheiden sich jährlich im Frühjahr SchülerInnen  der EF und QI für eine drei- bis viertägige Studienfahrt in die Kulturstadt Weimar.

IMG-20170409-WA0000.jpgDas Programm ist prall gefüllt mit den Stätten der Weimarer Klassik. Besichtigung von Goethes Wohnhaus, Schillers Wohnhaus, Goethes Gartenhaus und ein Spaziergang durch den (natürlich von Goethe angelegten ) Ilmpark. Abends wird das Programm ergänzt durch Theaterbesuche, zum Beispiel Goethes „Faust“ für zwei, oder Thomas Manns „Lotte in Weimar, welches über die Jahre nahezu zum Klassiker wurde.

Das unvergleichliche Flair Weimars aber können die SchülerInnen beim Flanieren über die Schillerstr. mit ihren Platanen und der wunderschönen klassizistischen Architektur und bei Genießen der Renaissancefassaden auf den Marktplatz; in der Oper, in der Anna-Amalia Bibliothek nach ihrer Neueröffnung oder auch einfach beim Sonnenbaden auf einer Wiese im Park mit Blick auf Goethes erste Wirkungsstätte, sein kleines Gartenhaus mit Garten.

Highlights in all den Jahren: Eine Kanufahrt auf der Ilm, eine Kutschfahrt, eine kleine Radtour nach Schloss Tiefurt oder Belvedere,  oder klassische Musik, gespielt von Musikbegeisterten in ihren Villen(!) in der „Langen Nacht der Hausmusik“.

Aber auch Interessierte für die Architektur und Geschichte des Bauhauses finden sich, oder Kleingruppen besuchen das Nietzsche Archiv, dessen Sterbeort Weimar ist.

Und nicht zuletzt unser Geheimtipp für abendliche gemütliche Stunden in einem Innenhof neben dem Frauenplan: Türkisches Essen im „Divan“- Goethe selbst war schon „multikulturell“ und nannte seinen Gedichtsband „West- östlicher Divan“!

Das größte Interesse aber besteht immer darin, zur Gedenkstätte Buchenwald zu fahren, dem ehemaligen KZ. Dieses eindrückliche, erschütternde Erlebnis ist- neben dem Klassisch -Schönen, Gefälligen und Sanierten- für die meisten am nachhaltigsten und wichtigsten.