Lesen fördern!

Lesenächte - Wer kennt das nicht? Ein Buch ist spannend, man kann es gar nicht mehr aus der Hand legen und ehe man sich versieht, ist es spät, sehr spät geworden. Wenn sich einmal im Jahr Eltern, Schüler und Lehrer zur „Lesenacht in der Schule“ einfinden, dann wird es zwar nicht ganz so spät, aber spannend allemal.

leseabendDenn viele haben sich vorbereitet. Eltern und Lehrer lesen für Schüler, Schüler lesen für Schüler und als ein besonderes Ereignis liest auch immer ein Schriftsteller. Am Dienstag, den 6.Dezember 2011 war es wieder soweit: Ab 17.30 Uhr war Peter Meisenberg unser prominenter Autor.


Parallel dazu haben wieder fünf Mädchen und Jungen des 6. Jahrganges vor einem großem Publikum ihr Können beweisen. Sie lasen um den 1.Platz als Schulsieger, um am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandelsteilzunehmen.

Im Rückblick nach 10 Jahren alle Leseratten zu benennen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben, wäre ein Seiten füllendes Unterfangen. Der geneigte Leser möge es also verzeihen, wenn stellvertretend einige Autoren genannt werden, denen wir zuhörten.

  • Mit Salim Alafenisch konnten wir in die Welt des Erzählens, in den Zauber des Orients, versinken.
  • Durch Mirjam Pressler erlebten wir, wie es gelingen kann, Kinder und Jugendliche für die Zeit des Nationalsozialismus zu sensibilisieren.
  • Die Schauspielerin Jasmin Hahn las aus dem Buch „Papa, was ist ein Fremder?“ von Tahar Ben Jelloun, das eindrucksvoll zum Thema Rassismus Stellung nimmt.
  • Von Hanna Jansen erfuhren wir viel über den Völkermord an den Tutsi in Ruanda, rückte uns Afrika näher.
  • Und Bernd Wollersheim packte uns mit seiner Lyrik und seinen Geschichten aus dem Rucksack.

Aber nicht nur Denkanstöße, Vorlesevergnügen und Ohrenschmaus verknüpfen sich mit der Lesenacht. Für das leibliche Wohl sorgen jedes Mal viele großzügige Spender - hierfür auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank.

Ulla Holzfuß-Istif, Fachschaft Deutsch