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Schule der Zukunft (ehemals "GLOBE")

Unser Beitrag zu diesem weltweiten Naturschutzprojekt wird seit 2001 von Frau Krisam betreut. Aus dem Unterricht der Jahrgänge 8 und 12 heraus arbeiten die Projektgruppen an unterschiedlichsten Umweltprojekten und werten Daten aus. Zwei Aktionen zum World Earth Day 2008 sind besonders hervorzuheben.

Für Interessierte gibt es viele ausführliche Informationen zu den GLOBE-Projekten auf der ganzen Welt. Einfach mal durchschauen und sich Anregungen holen. Für unsere Arbeit erhielten wir die Auszeichnung als GLOBE Germany Schule.

Wir beteiligen uns an den Messprogrammen von GLOBE: Im Frühjahr werden phänomenologische Daten im Rahmen des 'Birken - Erkundungsprojektes' erhoben. Dies geschieht innerhalb der WP I - Kurse Naturwissenschaften ab der Klasse 7.

Zur besonderen Förderung von Mädchen wird dieser Unterricht übrigens in nach Geschlecht getrennten Gruppen durchgeführt. Beide Gruppen nehmen dabei am Projekt teil. Im zweiten Jahr wurden von diesen Gruppen zusätzlich die Klimamessdaten unseres Schulumfeldes (Rhein-Erft-Kreis) genommen. Diese Gesamtkonzeption ist mittelerweile fester Bestandteil unseres schulinternen Curriculums im Jahrgang 8. Ergänzend nehmen die Jugendlichen im Jahrgang 8 an einer Fortbildung des Umweltbusses 'Lumbricus' teil, in dem u.a. Bodenproben genommen und ausgewertet werden.

Aktiv arbeitet jeweils der Leistungskurs Biologie im Jahrgang 12. Das Schwerpunktthema 'Fliesgewässer' wird praxisnah behandelt: Seit 2002 werden von dem jeweiligen Kurs Daten an der Erft erhoben und auf der Veranstaltung 'GLOBE21 - Schüler-Kongress Köln' vorgestellt.

Unterstützt werden wir in einer Kooperation vom ERFT-VERBAND.

  Schaubild Erft

Es folgen einige Eindrücke des Kurses 2009 / 2010:

Erft-Ansicht   Der Biologie LK 2009 bestimmte die Lebewesen, die in der Erft leben. Zunächst ausgehend von unserem Vorwissen aus dem Unterricht, dann zur präziseren Bestimmung, mit Hilfe vom Erft-Verband. Dr. Udo Rose war uns dabei eine große Hilfe. Er begleitete uns zwei Tage lang und erläuterte den letzten Messstand der Erft, welchen wir mit unseren aktuellen Daten verglichen. Wir erfuhren, dass man nicht nur durch einen chemischen Test die Qualität des Wassers ermitteln kann (Nährstoffgehalt), sondern auch durch die Artenvielfalt die Kategorie bestimmen kann. Durch das praktische Arbeiten (Fangen der Lebewesen) hat uns diese Exkursion in der biologisch-chemischen Ebene weitergebracht.

Ergänzend hat der Bio-Leistungs-Kurs 2009 / 2010 eine Powerpoint-Präsentation zur Erft und seiner landschaftlichen Umgebung erstellt.

 

Seit 2001 ermittelt Claudia Krisam mit ihren Kursen Umweltdaten.

Claudia Krisam