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MITEINANDER LEBEN - das regionale Kulturprojekt

Seit mehreren Jahren beteiligen sich Schulen aus dem RheinErft-Kreis, dem Rhein-Berg.-Kreis und der Stadt Köln an dem sich immer weiterentwickelnden Projekt. Begonnen hat es unter dem Titel ORIENTierung, seit 2 Jahren nennt es sich "Miteinander leben".

Grundintention ist, Jugendlichen durch das Kennenlernen und Erarbeiten von Arbeitstechniken und Ausdrucksformen Zugang zum Theater, zur bildenden Kunst und zum eigenen Musizieren zu eröffnen. Das Erarbeiten dieser Inhalte in multikulturellen Gruppen ist ein weiterer Aspekt des Projekts: Alle Jugendlichen erleben, wie bereichernd die Unterschiede aus den Kulturen für die gemeinsame Arbeit sind.

Im Jahr 2009 erstellten die Jugendlichen ein Musik-Tanz-Projekt unter der Überschift 'Ausnahmezustand'. Angeleitet wurden sie 2 Wochen lang von Thomas Gäßler und In-Jung Jun (Referenten der offenen Jazzhausschule Köln). Idee: Ausnahmen sind in einer Welt rasender Veränderung längst die Regel geworden. Wie können wir in dieser entsicherten Welt normal bleiben - und wollen wir das überhaupt?

 

Die Antwort darauf gaben die Teilnehmer im Jahr 2009 in den Aufführungen am 20. und 25.November in Bergheim. Hier traten neben den Tänzern und Musikern auch die QiG-Band der Gesamtschule und ein Tampour-Gruppe auf, die in einem weiteren Workshop mit der offenen Jazzhausschule neue, dazu passende Stücke einstudiert haben. Insgesamt sind über 50 Kinder und Jugendliche der Gesamtschule im Rahmen dieses Projektes aufgetreten.

Ausführliche Infos zum Gesamtprojekt bietet die aktualisierte Online-Darstellung von 'Miteinander leben 2009'.

Als Impression aus den vergangenen Jahren hier ein You-Tube-Video aus dem Projekt des Jahres 2006: "Leben zwischen den Stühlen" (von Ayse, Xenia, Maria, Jessica, Serap, Domenic, Alex)

Fazit der bisherigen Projekte
Der wichtigste pädagogoische Effekt sind die vielfältigen sozialen und pädagogischen Erfolge, die sich durch die Arbeit der Profis mit unseren Kindern und Jugendlichen einstellen.
LehrerInnen und SchülerInnen berichten von einer Steigerung des Selbstwertgefühls, von einer Verbesserung der Disziplin, des sozialen Verhaltens untereinander und der Integration von Außenseitern sowie einer Verbesserung der Motorik und der Ausdrucksfähigkeit. Ein weiteres Ziel ist somit auch erreicht: Den Mädchen und Jungen ein Stück Welt und einen neuen Weg zum eigenen 'ICH' zu eröffnen, in dem sie stark und stolz sein können.

Uwe van Egdom, Koordinator des Schwerpunktes Darstellen und Gestalten

 

Kultur-Projekt im Schwerpunkt Darstellen und Gestalten.

Uwe v.Egdom