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Salam aleikum, - und schon habe ich mich arbeitsmarkttechnisch untergeordnet..
Die geläufige und induzierte Meinung jedenfalls, Massenmedien sei dank: Leitkultur postulierte die konservative Clique und entbrannte somit die universelle Frage der Integration von sogenannten Migranten.
Auch ja, die gute alte Zeit, als Multikulti noch herrschte und dem Idealbild der egalitären und kosmopolitischen Gesellschaft entgegenkam, ist dank der von gewissen „Illiberalen“ entfachten Diskussion vorbei.
Trennen sich die Deutschen somit, pardon, angebrachter wäre „wir“, von unseren hart erkämpften und etablierten demokratischen Wertevorstellungen der freien Auslebung der Kulturen oder versuchen wir nur das zu flicken, was seit mehr als fünfzig Jahren gegen den Untergang des Deutschtums konvergiert.
Die Agitation von Merz und Co., obwohl der Samen von einem gelegt wurde, der qua Definition ein vollwertig assimilierter Ausländer wäre, Prof. Bassam Tibi nämlich, versucht die eben genannte Assimilation auch ohne besondere Betrachtung der interkulturellen Gegebenheiten von Abdul und Co. zu vollziehen..
Meine Begrüßungsansprache soll sie gerade dazu animieren:
Herzlich Willkommen liebe Gralshüter des Deutschtums! Integration, ein wahrhaft wichtiges Thema in unserer, ja ach so komplex gewordenen Gesellschaft. Komplex ist auch die Integration von Ausländern in jeglicher Hinsicht.
Die mathematische Definition ist, (die meisten Schüler lieben nämlich integrieren), eine etwas kompliziertere.
Auf den ersten Blick erscheint der Vergleich zwischen der Mathematik und der Integration von Ausländern etwas banal. Was haben diese beiden Themen denn auch gemeinsam?
Vereinfacht ausgedrückt bildet man eine Stammfunktion, mit dessen Hilfe man den Flächeninhalt zwischen einem Graphen und einem gewissen Intervall berechnen kann. Der sich ergebende Wert ist dann der Flächeninhalt A, das Produkt des Ganzen, die Integration. Wir, und damit sind nicht nur Ausländer gemeint, haben die Verpflichtung eine allgemeingültige „Stammfunktion“ zu finden, wobei hier gesagt sein muss, dass das Auffinden einer Stammfunktion bei einigen FunktionsKlassen sich als sehr schwierig erweisen könnte und somit die übertragene Komplexität bezüglich einer kollektiven Grundbasis mühsam werden könnte.
Das Fundament für die Zitadelle ist demgemäß nicht sehr einfach zu errichten, viel mehr müssen wir doch jetzt den Grundbaustein in hochwertiger Qualität und Quantität garantieren, damit wir belanglos in ferner Zukunft in Koexistenz leben können.
Aber was können wir als Hilfsmittel denn heranziehen, um leichter eine „Stammfunktion“ bestimmen zu können?
Hierbei müssen wir von unten anfangen und uns der Sprache bedienen, die nach Hans Magnus Enzensberger bei einigen jungen Menschen mit der grammatikalischen Struktur eines Kaugummis verglichen werden kann und bei den meisten über den Wortschatz von 800 Wörtern nicht hinausgeht. Sprache als leitender Baustein? Fiktion oder machbare Realität?
Der Mensch hat sich anstatt einer Natur eine Kultur aufgebaut. Diese Kultur beinhaltet als Grundlage die Sprache, irrelevant von welcher Kultur auch immer gesprochen wird.
Dass es ein gewisses sprachliches Problem vorhanden ist, ist nicht zu bestreiten. Aber wie kommt es, dass einige unserer ausländischen Mitbürger und Mitbürgerinnen der deutschen Sprache nicht mächtig sind? Wer hat das versäumt? Ich? Du? Wir? Ist der Staat daran schuld?
Diese Fragen sind aussichtslos, sie bringen uns in Anbetracht, dass es fünf vor zwölf steht, nicht weiter.
Bitte verstehen sie mich nicht falsch, aber solche zähe Diskussion, ohne die Signifikanz der historischen Darstellungen in irgendeiner Art und Weise abzuwerten, erreichen auf Grund der eher theoretischen Auslegung eine Indifferenz in der Bevölkerung, die folglich eine Barriere für den wahren Disput schaffen könnte und, ich glaube das muss gesagt sein, einen gewissen klaren Durchblick schon verwehrt haben.
KOMMUNIKATION. Sie kennen doch noch diese tollen Theorien aus dem Deutschunterricht, in denen die Welt untergehen wird, wenn wir nicht mehr nach diesen Dogmen miteinander labern. Aber so „abgefuckt“ sind diese apriorischen Wahrsagungen gar nicht, denn, ob wir es wollen oder nicht, wenn sie ein kleines Matrazengeschäft führen und dabei wollen, dass nun endlich mehr von diesen Dingern unters Volk kommen, dann stellen sie nicht denjenigen ein, der bei seiner Bewerbung die aussagekräftige Note „mangelhaft“ unterzeichnet hat, nein, sie stellen lieber den eloquenten Ahmed ein, der seit seiner Geburt zweisprachig von seinen Eltern erzogen wurde und bei Themen wie Goethe oder Gryphius immer den besten Interpretationsaufsatz abgeliefert hat.
Sie sehen welchen Wert und Nutzen das Beherrschen der deutschen Sprache in unserer Gesellschaft hat. Die Sprache stellt die Grundvoraussetzung jeglicher Kommunikation und damit der Integration von Ausländern in Gesellschaft dar. Wenn wir einkaufen, Auto fahren, unseren Kindern bei den Hausaufgaben helfen, immer sind wir mit der jeweiligen Sprache konfrontiert, und deshalb haben wir die Verpflichtung, die deutsche Sprache angemessen und korrekt zu erlernen. Das ist unsere moralische Schuldigkeit gegenüber diesem tollen Land.
Die Stammfunktion wird langsam gefunden, das indolente Verhalten der Verantwortlichen gehört der Vergangenheit an!
Arwin Fathi |